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Aufgrabeschein beantragen

Mit dem Aufgrabeschein erhält die Baufirma die Zustimmung des Straßenbaulastträgers, das Bauvorhaben auf seinem Grund durchzuführen.  

Der Baulastträger registriert das Bauvorhaben und hat damit die Möglichkeit, während oder nach Abschluss der Baumaßnahme sowie nach Ende der Gewährleistungsfrist die ordnungsgemäße Wiederherstellung zu überprüfen.

Mit jeder Aufgrabung werden Zustand und Qualität des Verkehrsraumes verändert. Zur Minimierung von Folgekosten für die Allgemeinheit ist die Koordinierung von Aufgrabungen wichtig und zur Feststellung von Gewährleistungsansprüchen muss der Auftraggeber der Aufgrabung bekannt sein.

Für alle Beteiligten wird mehr Rechtssicherheit geschaffen, da für den Aufgrabungsort eine Dokumentation der Eingriffe vorliegt, aus der Rechte und Pflichten der Beteiligten abgeleitet werden können.

Aufgrabungen in öffentlichen Verkehrsflächen sind daher grundsätzlich genehmigungspflichtig.

Der Aufgrabeschein ist von der bauausführenden Firma auf der Arbeitsstelle zu Kontrollzwecken bereitzuhalten.

Hinweis:
Im Rahmen von Leitungsverlegungen auf Straßengebiet sind auch entsprechende Nutzungsverträge abzuschließen.



Zuständigkeit

An das Tiefbauamt Ihrer Gemeinde-, Amts- oder Stadtverwaltung oder

an den Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) für die in seinem Zuständigkeitsbereich liegenden Straßen:

  • Bundesfern- und Landesstraßen außerhalb der Ortsdurchfahrt (OD),
  • Bundesfernstraßen innerhalb der OD bei einer Einwohnerzahl von weniger als 80.000 Einwohner,
  • innerhalb der OD für Landesstraßen bei einer Einwohnerzahl von weniger als 20.000 Einwohner,
  • für Kreisstraßen gemäß Auftragsverwaltung in den Kreisen Dithmarschen, Nordfriesland, Oldesloe, Ostholstein, Plön, Rendsburg und Schleswig-Flensburg.

LBV-SH - Organisation und Adressen



Fristen

Der Aufgrabeschein ist mindestens 14 Tage vor Beginn der Aufgrabung von der bauausführenden Firma beim örtlichen Tiefbauamt oder bei einer anderen zuständigen Stelle (zum Beispiel beim LBV-SH) zu beantragen.



Kosten

Grundsätzlich keine.




erforderliche Unterlagen

Das örtliche Tiefbauamt benötigt einen Antrag auf Genehmigung einer Aufgrabung und gegebenenfalls einen Lageplanauschnitt.

Das LBV-SH benötigt je nach dem, wo die Aufgrabung durchgeführt werden soll, unterschiedliche Unterlagen. Daher wird empfohlen, sich diesbezüglich mit dem LBV-SH in Verbindung zu setzen.




Rechtsgrundlage

  • §§ 10, 28 Abs. 1 Nr. 2 Straßen- und Wegegesetz des Landes Schleswig-Holstein (StrWG),
  • Telekommunikationsgesetz (TKG).

StrWG

TKG




Weitere Informationen

Die Aufgrabgenehmigung kann formlos beim örtlichen Tiefbauamt beantragt werden.

Der Aufgrabeschein ersetzt nicht weitere erforderliche Genehmigungen, wie zum Beispiel eine verkehrsrechtliche Anordnung oder Trassengenehmigungen nach dem Telekommunikationsgesetz (TKG).




verwandte Vorgänge


Ansprechpartner

Amt Lensahn - Amt für Technik
Eutiner Straße 2
23738 Lensahn

Postanschrift
Postfach: 1260
23735 Lensahn

Tel.: +49 4363 / 508 - 0
Fax: +49 4363 / 508 - 47
E-Mail: amt-lensahn@amt-lensahn.de
Web: www.lensahn.de
 

Mitarbeiter (Amt Lensahn - Amt für Technik)

Herr Herbert Hopp Vcard herunterladen

Tel.: +49 4363 / 508 - 36
Fax: + 49 4363 / 508 - 136
E-Mail: herbert.hopp@amt-lensahn.de
Etage: Dachgeschoss | Zimmer: 201
 


Fachdienst Bauordnung - Kreis Ostholstein
Lübecker Str. 41
23701 Eutin

Tel.: +49 4521 788-369
Fax: +49 4521 788-597
E-Mail: bauamt@kreis-oh.de
 


Fachdienst Straßenverkehr - Kreis Ostholstein (Außenstelle)
Bürgermeister-Steenbock-Str. 20
23701 Eutin

Tel.: +49 4521 788-800
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Quelle der Inhalte:
Landesportal Schleswig-Holstein